



Was ist der Plan?
Kai Dong Praporn ist eine Initiative des Reiches Gottes, die Männer und Frauen ausbilden möchte, die fest im Glauben an Christus stehen, den Schwachen dienen, das Evangelium verkünden und die Gemeinde auf Prüfungen vorbereiten. Dieser Masterplan vereint Jüngerschaft, Verantwortung und Zeugnis durch Einrichtungen und Programme, die Gottes Liebe auf praktische und spirituelle Weise verkörpern. Ziel dieses Schreibens ist es, eine Zusammenfassung des Projekt-Masterplans zu geben.
Projektbeschreibungen
Kongresszentrum: Ein zentraler Treffpunkt für Missionen, Pastoren, Schulen und christliche Organisationen. Bietet Unterkunft, Verpflegung und Tagungsräume für bis zu 640 Teilnehmer.
Missionsschule: Ein ganzheitliches Ausbildungsprogramm (Körper, Geist, Seele) zur Vorbereitung von Missionaren und Evangelisten mit Kursen in Evangelisation, Traumabehandlung, Rettungssanitäterausbildung, Seelsorge und Medien.
Biblischer Geschichtsspaziergang: Eine kulturelle Attraktion mit Kunst im thailändischen Stil, die die Heilsgeschichte erzählt. Konzipiert für 1.000 Besucher täglich, mit Café und Souvenirladen.
Foundation for Farming (Organic Training Center): Ein biblisch orientiertes Programm zur verantwortungsvollen Landwirtschaft, das nachhaltige Landwirtschaft lehrt, Armutskreisläufe durchbricht und Landwirte zu Ausbildern befähigt.
Trockenlebensmittelfabrik: Ein nachhaltiges Unternehmen, das Trockenlebensmittel für den Verkauf produziert, die Arbeit des Ministeriums unterstützt und Arbeitsplätze schafft. Zwei Werke sind bis zum fünften Jahr geplant.
Waisenhaus und Schule: Ein christliches Betreuungszentrum für 500 Kinder von Gefangenen, das Bildung, Unterkunft und christliche Erziehung bietet. Die Bauarbeiten werden im dritten Jahr abgeschlossen, der Betrieb beginnt im vierten Jahr.
Kibbuz (Zuflucht für verfolgte Christen): Eine Wohngemeinschaft für bis zu 320 Gläubige, die kostenlose Unterkunft und Verpflegung im Austausch für Mitarbeit bietet. Inspiriert von der Gemeinschaft in der Apostelgeschichte 2, bietet er verfolgten Christen Zuflucht und trägt durch seine Arbeit zum Erhalt der Mission bei.
VCRP (Vietnamese Christians Relocation Project)
„Wir retten, beherbergen und unterstützen verfolgte Christen, die um ihr Leben fliehen.“ Wir helfen verfolgten Christen, insbesondere Angehörigen ethnischer Minderheiten, die aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen. Es handelt sich um gläubige Familien, nicht um politische Aktivisten oder Wirtschaftskriminelle.
Migranten.
Echte Wiederherstellung bedeutet mehr als Sicherheit und Unterkunft. Sie bedeutet, Familien für eine Zukunft auszurüsten, in der sie nicht mehr auf Hilfe angewiesen sind, sondern in der Lage sind, für sich selbst, ihre Kinder und schließlich auch für andere zu sorgen.
VCRP wurde von Anfang an mit diesem Ziel vor Augen konzipiert.
Da es Asylsuchenden in Thailand in der Anfangsphase ihres Aufenthalts nicht gestattet ist, legal zu arbeiten, ist jede Initiative zur Existenzsicherung im Rahmen des VCRP sorgfältig so strukturiert, dass sie dem thailändischen Recht entspricht.



Verfolgung im eigenen Land
Sicher, aber unsicher: Bangkok, Thailand
Neuanfänge, neue Zukünfte
Minh war Jugendleiter in seiner Hauskirche. Die Behörden überwachten ihn genau und beschuldigten ihn, eine „fremde Religion“ zu verbreiten. Anführer wie Minh galten als gefährlich.
Als Freunde verhaftet wurden, floh Minh aus seinem Zuhause in der Hoffnung, eines Tages wieder mit seiner Familie vereint zu sein.
Für viele verfolgte Christen fühlt sich die Grenzüberquerung nach Thailand wie eine Gebetserhörung an. Es ist die erste Nacht seit Monaten oder Jahren, in der sie nicht mehr aktiv gejagt, verhört oder wegen ihres Glaubens bedroht werden. Monate nach seiner Ankunft in Thailand kamen Männer in seine Flüchtlingsgemeinschaft und fragten nach ihm. Bald darauf erreichten ihn Nachrichten, in denen er dringend aufgefordert wurde, „zu seinem eigenen Wohl“ zurückzukehren. Viele flüchtende Christen beantragen Schutz beim UNHCR. Dieser langwierige Prozess wird von Außenstehenden oft missverstanden und von Gebern unterschätzt.
Durch CAP erhielt Minh Schutz, Unterstützung, Fallkoordination und seelsorgerische Betreuung. Dies führte schließlich zu seiner Kontaktaufnahme mit VCRP.
Minh wurde in das VCRP-Programm in Kai Dong Praporn verlegt, wo er nun offen in einer christlichen Gemeinschaft lebt, anstatt sich zu verstecken.
Er erhält fortlaufende seelsorgerische Betreuung und medizinische Versorgung. Minh absolviert derzeit eine Ausbildung im Anbau, der Verarbeitung und dem internationalen Handel von Tee, Kaffee und Kakao im Hochland und arbeitet als bezahlter Freiwilliger im Rahmen des Landwirtschafts- und Exportprogramms des VCRP. Seinen Verdienst spart er für seine zukünftige Unabhängigkeit.
Sobald die Arbeitserlaubnis erteilt ist, wird Minh als Händler für Hochlandtee und -kaffee tätig sein, wobei er seine Produkte von thailändischen und von Flüchtlingen betriebenen Farmen bezieht und über das VCRP-Handelsnetzwerk auf internationalen Märkten verkauft.
„Ich wurde wegen meines Glaubens verfolgt“, sagt Minh. „Jetzt werde ich für andere sorgen.“


